Kindliche Migräne
Diplomarbeit:
Titel: Studie zum Einfluss einer standardisierten osteopathischen Therapie bei Kindern auf migränebedingten Beschwerden
Ziel der vorliegenden Studie war die Untersuchung der Effektivität einer standardisierten osteopathischen Behandlung bei kindlicher Migräne.
Einleitend wurde bei dieser Arbeit der aktuelle Wissens- und Forschungsstand der Pathophysiologie der kindlichen Migräne dargestellt. Das hier gewählte osteopathische Behandlungskonzept lag als wesentlicher hypothetischer therapeutischer Wirkfaktor zu Grunde.
Bei dem Untersuchungsplan handelte es sich um ein prospektives Studiendesign, das Patientenkollektiv von 25 Kindern durchlief einen 9-wöchigen Beobachtungszeitraum, gefolgt von einem 9-wöchigen Behandlungszeitraum, welcher ein Behandlungsintervall von vier Behandlungen im Abstand von drei Wochen beinhaltete. Beobachtungs- und Behandlungszeitraum wurden jeweils durch ein Kopfschmerztagebuch kontrolliert. Die untersuchten Zielkriterien umfassten die Migränevariablen Attackenfrequenz, Attackendauer, Attackenstärke sowie Einschränkung (durch die Migräneattacke), migräneartigen Beschwerden und Medikamentenkonsum, wobei die Reduktion der Attackenfrequenz als Hauptzielkriterium definiert wurde.
Die Ergebnisse der vorliegenden Studie zeigen, dass aufgrund einer signifikanten Verbesserung der Migränevariablen nach dem Behandlungszeitraum gegenüber dem Beobachtungszeitraum ein positiver Behandlungseffekt dargestellt werden konnte.
Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass Kinder mit Migräne grundsätzlich von einer standardisierten osteopathischen Behandlung profitieren können. Diese Ergebnisse sollten durch weitere wissenschaftliche Arbeiten erhärtet werden.